hmmm köstlich...
Naja in dem Fall nicht direkt, denn es geht um den Tailors ham und sausage. Im deutschen etwa Bügel-Ei und Bügelrolle.
Die sind also auch für Vegetarier geeignet. ;)
Ich habe letztlich den Craftsy Kurs zu "40 Techniken die jeder Nähende kennen sollte" durchgesehen. Es ist wirklich toll gemacht. Und eine der wichtigen Lektionen war natürlich -als würde man es nicht immer wieder hören und nicht glauben wollen- "Bügeln ist das halbe Nähen". Und als ich gesehen habe wie vor allem das Bügeln von Ärmeln über dem Bügel-Ei das einpassen erleichtern soll, wollte ich das unbedingt haben.
Nur ist es wie mit so vielen Sachen in der Art: Es gibt sie in den USA zu Hauf, bei uns findet man es kaum. Abgesehen davon sind die teilweise unverschämt teuer. Und da gibt es wie immer nur eins: DIY.
Deswegen habe ich mir die wunderbaren Schnitte und die Anleitung von Tilly and the Buttons geschnappt und losgelegt.
Einfach jeweils zwei Teile ausschneiden, Abnäher nähen, Seiten bis auf eine Füll-Öffnung umnähen, wenden und füllen.
Allerdings habe ich noch eine zweite Schicht mit einem Bezug gemacht. Einerseits weil es optisch viel schöner ist und auf der anderen Seite, weil man immer wieder liest, dass man eine Woll-Seite für das Bügeln von Wolle braucht. Das finde ich zwar ehrlich gesagt etwas absurd. Aber ich hatte noch Wollstoff Reste, also was soll's.
Ich habe dann jeweils einen inneren und einen äußeren "Beutel" genäht, beide ineinander gesteckt und gefüllt. Die Baumwollseite ist ein toller Limetten Stoff den ich mal gekauft habe, weil ich ihn einfach toll fand. So frisch und saftig, der macht direkt gute Laune. Leider wusste ich nachher natürlich nicht was ich daraus machen sollte. Aber jetzt, und ich finde mit dem grau sieht er toll aus und macht das Bügeln dann sicher gleich viel spritziger. ;)
Für die Füllung habe ich einfach Kleintierstreu benutzt. Und da ich ja unfassbar faul bin, was nähen mit der Hand angeht, habe ich die Öffnungen recht klein gelassen. Das hatte dann zur Folge, dass ich tatsächlich über eine Stunde damit beschäftigt war die Dinger zu füllen. uff. Ich habe auch immer wieder versucht die Sache zu verdichten, die Kissen sollen ja schön fest sein.
Danach habe ich erst mal den inneren Beutel und dann den äußeren mit ein paar Stichen zugenäht. Und jetzt habe ich meine eigenen Bügelkissen. Ich bin schon gespannt ob das wirklich so gute Helfer sind, wie ich erwarte.
Benutzt Ihr auch Bügelkissen zum nähen?
Donnerstag, 27. Februar 2014
Donnerstag, 20. Februar 2014
Kleiner Helfer selbst gemacht
Ich habe mich letztlich mit einem Englisch sprachigen Nähbuch befasst und war irgendwann etwas genervt.
Nicht wegen der Sprach, sonder wegen der Maße. Inches wo man hinsieht. Soweit so normal, kann man ja umrechnen. Aber wie war das noch mal ein inch = 2,irgendwas cm... und wo war noch gleich die ,irgendwas Taste auf meinem Handytaschenrechner. Und überhaupt jedes mal wieder * 2,irgendwas eingeben das is doch blöd.
Also dachte ich mir: Da gibts doch sicher ne App.
Gibt es auch. Jede Menge so gar. Is ja auch nen triviales Problem. Der Haken dabei ist nur, die erwarten eine Dezimalzahl. In dem Buch (und den meisten anderen amerikanischen Anleitungen) wird nicht etwa 0.75 sondern 3/4 inch angegeben. Das mag bei 3/4 noch gehen, aber was nu 11/16 sind habe ich nun mal nicht im Kopf.
Also doch Taschenrechner... oder Google. Google kann das: Man gibt ein "2 4/7 inch" und er spuckt direkt "6.53142857 centimeters" aus.
HA! Wenn Google das kann, kann ich das auch! Also Eclipse angeworfen und mal schnell eine App geschrieben die beides kann: Brüche und Dezimalzahlen.
Und so sieht das jetzt aus:
Man kann beliebige Zahlen eingeben, auch ein Ganzzahl-Bruch Mischmasch wie 2 11/16 und die App rechnet es brav in cm um.
Abgesehen vom Mischmasch werden aber alle Leerzeichen ignoriert.
10 30 = 1030
"_" ist Leerzeichen, "x" das letzte Zeichen löschen.
Wer die App nutzen möchte: hier der Downloadlink der apk.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich das Buch jetzt etwas entspannter nutzen kann. ;)
Nicht wegen der Sprach, sonder wegen der Maße. Inches wo man hinsieht. Soweit so normal, kann man ja umrechnen. Aber wie war das noch mal ein inch = 2,irgendwas cm... und wo war noch gleich die ,irgendwas Taste auf meinem Handytaschenrechner. Und überhaupt jedes mal wieder * 2,irgendwas eingeben das is doch blöd.
Also dachte ich mir: Da gibts doch sicher ne App.
Gibt es auch. Jede Menge so gar. Is ja auch nen triviales Problem. Der Haken dabei ist nur, die erwarten eine Dezimalzahl. In dem Buch (und den meisten anderen amerikanischen Anleitungen) wird nicht etwa 0.75 sondern 3/4 inch angegeben. Das mag bei 3/4 noch gehen, aber was nu 11/16 sind habe ich nun mal nicht im Kopf.
Also doch Taschenrechner... oder Google. Google kann das: Man gibt ein "2 4/7 inch" und er spuckt direkt "6.53142857 centimeters" aus.
HA! Wenn Google das kann, kann ich das auch! Also Eclipse angeworfen und mal schnell eine App geschrieben die beides kann: Brüche und Dezimalzahlen.
Und so sieht das jetzt aus:
Man kann beliebige Zahlen eingeben, auch ein Ganzzahl-Bruch Mischmasch wie 2 11/16 und die App rechnet es brav in cm um.
Abgesehen vom Mischmasch werden aber alle Leerzeichen ignoriert.
10 30 = 1030
"_" ist Leerzeichen, "x" das letzte Zeichen löschen.
Wer die App nutzen möchte: hier der Downloadlink der apk.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich das Buch jetzt etwas entspannter nutzen kann. ;)
Donnerstag, 6. Februar 2014
Das blaue Kleid
Wie schon in der 14in2014 List angekündigt wollte ich ein Kleid fertig stellen, was ich bereits im letzten Jahr angefangen hatte. Dazu habe ich wunderbaren Viskose Stoff von Stoff und Stil bestellt gehabt. Ich habe das Dekoband etwas breiter gemacht und statt Perlen habe ich Strassteine aufgebügelt.
Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Der Stoff ist schön weich und fällt toll. ist aber auch sehr dünn. Deshalb ist das auftrennen von Nähten eine ganz blöde Idee wie ich bemerkt habe.
Das wurde mir leider beim Reißverschluss zum Verhängnis. Durch die unterschiedliche Stärke des Stoffes und des Reißverschlussbandes hat sich der Stoff hinten gekräuselt. Und nun stand ich da: Auftrennen eigentlich unmöglich, der Fehler aber sehr sichtbar. Ich habe mich dann dazu entschieden es nicht zu riskieren und habe es gelassen wie es ist. Auf einer Feier sitzt man ja doch meistens irgendwo und dann entstehen sowieso Falten.
Netterweise hat mir diystuffi kurz danach eine Mail vonColette Patterns weitergeleitet mit dem Titel "A foolproof way to prevent buckling zippers":
"Have you ever sewn a zipper into a lightweight garment only to see it
buckle and bulge when you're done? " (Etwa: "Haben sie je ein Reißverschluss in einen leichtes Kleidungsstück genäht, nur um am Ende zu merken, dass er knickt und beult?")
JA JA gerade erst!
"[...]
Before installing the zipper, cut two strips of lightweight fusible
interfacing. They should be the length of your zipper, and about 1 inch
wide.
Fuse the interfacing strips to both raw edges of the the fabric where
the zipper will be installed. Then install your zipper normally.
The interfacing stiffens and stabilizes the zipper seam, resulting in
less of a weight discrepancy and a smoother zipper seam. Quick and easy!"
Also einfach ein Streifen Einlage aufbügeln, da wo das Reißverschlussband liegt. Das nächste mal werde ich dran denken. ;)
Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Der Stoff ist schön weich und fällt toll. ist aber auch sehr dünn. Deshalb ist das auftrennen von Nähten eine ganz blöde Idee wie ich bemerkt habe.
Das wurde mir leider beim Reißverschluss zum Verhängnis. Durch die unterschiedliche Stärke des Stoffes und des Reißverschlussbandes hat sich der Stoff hinten gekräuselt. Und nun stand ich da: Auftrennen eigentlich unmöglich, der Fehler aber sehr sichtbar. Ich habe mich dann dazu entschieden es nicht zu riskieren und habe es gelassen wie es ist. Auf einer Feier sitzt man ja doch meistens irgendwo und dann entstehen sowieso Falten.
Netterweise hat mir diystuffi kurz danach eine Mail vonColette Patterns weitergeleitet mit dem Titel "A foolproof way to prevent buckling zippers":
"Have you ever sewn a zipper into a lightweight garment only to see it
buckle and bulge when you're done? " (Etwa: "Haben sie je ein Reißverschluss in einen leichtes Kleidungsstück genäht, nur um am Ende zu merken, dass er knickt und beult?")
JA JA gerade erst!
"[...]
Before installing the zipper, cut two strips of lightweight fusible
interfacing. They should be the length of your zipper, and about 1 inch
wide.
Fuse the interfacing strips to both raw edges of the the fabric where
the zipper will be installed. Then install your zipper normally.
The interfacing stiffens and stabilizes the zipper seam, resulting in
less of a weight discrepancy and a smoother zipper seam. Quick and easy!"
Also einfach ein Streifen Einlage aufbügeln, da wo das Reißverschlussband liegt. Das nächste mal werde ich dran denken. ;)
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