Meine Eltern haben sich vor Jahren ein altes Bauernhaus in Mecklenburg Vorpommern gekauft und renovieren es seitdem Stück für Stück. Früher haben wir die gesamten Sommerferien dort verbracht. Jetzt fahren der diy-ehemann und ich ab uns zu mal im Urlaub für ein paar Tage mit und helfen bauen. Ferien DIY quasi.
Ich finde das auch irgendwie immer entspannend, obwohl es natürlich Arbeit ist. Aber es ist einfach mal schön etwas zu erarbeitet, dass man am Ende des Tages auch sieht. Dieses mal haben wir angefangen das zweite Badezimmer zu fliesen.
Nachdem mein Papa und ich erst mal einen Vormittag brauchten um auszumachen wie wir am besten vorgehen. Kamen wir ganz gut voran, und haben innerhalb von zwei Tagen doch einiges geschafft.
Am letzten Tag haben wir dann noch die Apfelbäume abgeerntet, die Äpfel werden dann zur Mosterei gebracht. Die Ausbeute war auch nicht schlecht.
Montag, 14. Oktober 2013
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Die Kissenschlacht geht weiter
Da ich immer noch Stoff übrig hatte und auch noch ein paar Kissen die nicht in die Farbgestaltung passen habe ich mich an den nächsten Kissen Bezug gemacht. Diesmal war ich inspiriert von diesem Tutorial (englisch). Allerdings habe ich es etwas anders gemacht:
Also habe ich los gelegt und 5cm breite Streifen geschnitten. Die Streifen werden dann gefaltet und zusammen genäht. Dann das ganze wenden und so bügeln, dass die Näht auf einer Seite und damit quasi unsichtbar ist. Anschließend hab ich die Streifen nach belieben auf den Stoff gesteckt und dann einfach jeweils mittig entlang genäht. Diesen Schritt könnte man sich im Grunde auch sparen, weil die Streifen ja durch das zusammen nähen der beiden Teile fixiert werden, aber ich fand es so irgendwie einfacher.
Anschließend dann die Kissen-Teile zusammen nähen und fertig.
Der graue Stoff ist übrigens der Rest von unserer Hochzeits-Wanddeko, davon liegen bei mir auch noch die Stoffkreise rum. Aber ich habe inzwischen eine Idee was ich mit den grauen machen werde. Wenn es gelingt bekommt ihr es natürlich zu sehen :)
Also habe ich los gelegt und 5cm breite Streifen geschnitten. Die Streifen werden dann gefaltet und zusammen genäht. Dann das ganze wenden und so bügeln, dass die Näht auf einer Seite und damit quasi unsichtbar ist. Anschließend hab ich die Streifen nach belieben auf den Stoff gesteckt und dann einfach jeweils mittig entlang genäht. Diesen Schritt könnte man sich im Grunde auch sparen, weil die Streifen ja durch das zusammen nähen der beiden Teile fixiert werden, aber ich fand es so irgendwie einfacher.
Anschließend dann die Kissen-Teile zusammen nähen und fertig.
Der graue Stoff ist übrigens der Rest von unserer Hochzeits-Wanddeko, davon liegen bei mir auch noch die Stoffkreise rum. Aber ich habe inzwischen eine Idee was ich mit den grauen machen werde. Wenn es gelingt bekommt ihr es natürlich zu sehen :)
Sonntag, 29. September 2013
DIYCrowd on Tour: Lange Nacht des Selbermachens
Am 28.9. war die Lange Nacht des Selbermachens organisiert von Dawanda. Also haben diystuffi und ich uns zu einem Workshop bei Fake Feathers angemeldet um uns eine Clutch zu nähen.
Fake Feathers machen wunderschöne Anleitungen und Nähpakete für Kleidung und Accessoires und boten für die Lange Nacht an die Clutch "After Eight" zu nähen. Also haben wir uns nach Schöneberg auf gemacht. Wir waren insgesamt 6 Mädels und wurden von der Mit-Inhaberin Nicole begrüßt. Zwei Kunstleder Farben standen zur Auswahl, dann konnten man direkt dann Anleitung loslegen. Nicole stand immer mit Rat und Tat zu Seite, wenn es Fragen gab.
Die Anleitung ist sehr schöne bebildert und ausführlich, ideal für Anfänger geeignet. Das Model ist sehr einfach zu nähen, dennoch ein echter Hingucker und durch die Innentaschen auch praktisch.
Am Ende gab es noch ein Glas Sekt auf den gelungenen Abend. Die Stimmung war wirklich toll und es hat riesigen Spaß gemacht die Tasche zu nähen und im Laden von Fake Feathers zu stöbern. Ich habe mich auch direkt in ein Kleider Schnitt verliebt der ausgestellt war und hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen. Leider ist der frühstens ab November verfügbar :(.
UND ich habe einen weiteren Punkt meiner 13in2013 Liste abgearbeitet und eine eigene Clutch genäht. Bei dem Rest muss ich mich jetzt aber auch ran halten, das Jahr ist ja quasi schon wieder vorbei....
Fake Feathers machen wunderschöne Anleitungen und Nähpakete für Kleidung und Accessoires und boten für die Lange Nacht an die Clutch "After Eight" zu nähen. Also haben wir uns nach Schöneberg auf gemacht. Wir waren insgesamt 6 Mädels und wurden von der Mit-Inhaberin Nicole begrüßt. Zwei Kunstleder Farben standen zur Auswahl, dann konnten man direkt dann Anleitung loslegen. Nicole stand immer mit Rat und Tat zu Seite, wenn es Fragen gab.
Die Anleitung ist sehr schöne bebildert und ausführlich, ideal für Anfänger geeignet. Das Model ist sehr einfach zu nähen, dennoch ein echter Hingucker und durch die Innentaschen auch praktisch.
Am Ende gab es noch ein Glas Sekt auf den gelungenen Abend. Die Stimmung war wirklich toll und es hat riesigen Spaß gemacht die Tasche zu nähen und im Laden von Fake Feathers zu stöbern. Ich habe mich auch direkt in ein Kleider Schnitt verliebt der ausgestellt war und hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen. Leider ist der frühstens ab November verfügbar :(.
UND ich habe einen weiteren Punkt meiner 13in2013 Liste abgearbeitet und eine eigene Clutch genäht. Bei dem Rest muss ich mich jetzt aber auch ran halten, das Jahr ist ja quasi schon wieder vorbei....
Samstag, 28. September 2013
Küchenbretter schleifen
Aus der Kategorie: "Nich besonders cool, muss aber auch mal sein"
Ich habe unsere Küchenbretter abgeschliffen. Der diy-Ehemann und ich kochen ja sehr gerne und haben dafür ein großes Holzbrett von Ikea in unserer Küche. Leider ist es inzwischen doch ziemlich in die Jahre gekommen. Es musste ja auch täglichen Gebrauch aushalten. Vielleicht wäre es auch mal Zeit für ein Neues, aber bis dahin habe ich mich mal daran gemacht die Bretter zu schleifen.
Dazu habe ich sie erst mal mit 60er Schleifblättern ordentlich abgeschliffen, und habe versucht die Kratzer heraus zu bekommen. In denen sollen sich ja die Keime sammeln (bährks). Danach habe ich dann mit 120er Blättern den Feinschliff gemacht.
Danach zwecks Desinfektion erst mal mit Essig abgerieben und nach dem trockenen wieder eingeölt. So gut wie neu! Naja nicht wirklich.. aber musste auch mal sein.
Ich habe unsere Küchenbretter abgeschliffen. Der diy-Ehemann und ich kochen ja sehr gerne und haben dafür ein großes Holzbrett von Ikea in unserer Küche. Leider ist es inzwischen doch ziemlich in die Jahre gekommen. Es musste ja auch täglichen Gebrauch aushalten. Vielleicht wäre es auch mal Zeit für ein Neues, aber bis dahin habe ich mich mal daran gemacht die Bretter zu schleifen.
Dazu habe ich sie erst mal mit 60er Schleifblättern ordentlich abgeschliffen, und habe versucht die Kratzer heraus zu bekommen. In denen sollen sich ja die Keime sammeln (bährks). Danach habe ich dann mit 120er Blättern den Feinschliff gemacht.
Danach zwecks Desinfektion erst mal mit Essig abgerieben und nach dem trockenen wieder eingeölt. So gut wie neu! Naja nicht wirklich.. aber musste auch mal sein.
Donnerstag, 12. September 2013
Chevron Patchwork Kissen 2
SOoo.. Letzte Woche habe ich ja schon von meinen erneuten Patchwork versuchen berichtet. Inzwischen glaube ich, dass eines der Probleme war, dass beide Stoffe leicht dehnbar waren. Vermutlich geht es am einfachsten wenn man starre Stoffe hat. Aber egal, ich habe die Sache jetzt zu Ende gebracht.
Zufrieden bin ich aber nicht wirklich, alles sieht recht schief aus und an einigen Stellen sind Kräusel entstanden (Fragt mich nicht wie *schulterzuck*). Das hat sich nach dem zusammen nähen der Reihen gezeigt. Ich habe dann auch nicht mehr versucht die Nähte auf eine Höhe zu bekommen, sonst wäre es wohl noch schlimmer geworden.
Ich habe aber einfach noch mal schwarze Streifen zum umrahmen genommen und für das Rückenteil den grauen Stoff genutzt.
Fazit: Die Anleitung ist eigentlich sehr gut, und ich glaube ich würde es sogar noch einmal probieren. Das zweite Kissen ist auch etwas besser geworden als das erste. Und wenn man von weiter weg drauf guckt (viel weiter weg, gaaanz weit weg) ist es einigermaßen in Ordnung.
Was meint ihr dazu?
LG diymarrus
Zufrieden bin ich aber nicht wirklich, alles sieht recht schief aus und an einigen Stellen sind Kräusel entstanden (Fragt mich nicht wie *schulterzuck*). Das hat sich nach dem zusammen nähen der Reihen gezeigt. Ich habe dann auch nicht mehr versucht die Nähte auf eine Höhe zu bekommen, sonst wäre es wohl noch schlimmer geworden.
Ich habe aber einfach noch mal schwarze Streifen zum umrahmen genommen und für das Rückenteil den grauen Stoff genutzt.
Fazit: Die Anleitung ist eigentlich sehr gut, und ich glaube ich würde es sogar noch einmal probieren. Das zweite Kissen ist auch etwas besser geworden als das erste. Und wenn man von weiter weg drauf guckt (viel weiter weg, gaaanz weit weg) ist es einigermaßen in Ordnung.
Was meint ihr dazu?
LG diymarrus
Donnerstag, 5. September 2013
Chevron Patchwork Kissen 1
Leider hat das Posts schreiben in der letzten Zeit wieder gestockt bei mir. Aber bei uns war ganz schön was los. Im letzten Monat waren wir an jedem Wochenende mindestens einen Tag weg, wir haben in unserem Schlafzimmer endlich neues Parkett bekommen, haben das Schlafzimmer frisch gestrichen und und und. Deswegen kam ich auch leider gar nicht zum Handarbeiten in der letzten Zeit und auch nicht dazu Blogposts zu schreiben. Aber am letzten Wochenende hatten wir endlich mal wieder etwas Zeit für uns. Und ich habe auch eine neue Sache begonnen:
Etwas von dem ich eigentlich immer wieder merke, dass es nichts für mich ist: Patchwork. Meine Mutter ist begeisterte Patchworkerin und würde glaube ich auch zu gerne sehen, dass mich das auch begeistert. Und ich finde die Sachen auch schön, nur leider wird es bei mir nie so ordentlich. Am Ende passt irgendwie die eine Reihe nicht mit der anderen zusammen und alles sieht schief und krumm aus.
Aber ich bin doch dazu gekommen es mal wieder zu versuchen. Und das nur weil Chevron Muster gerade so toll finde und gerne Kissen mit diesem Muster haben wollte. Das Problem ist nur, Stoffe mit Chevron werden scheinbar nur in den USA gemacht und kosten dann hier 14 Euro/m und das war mir für Kissen einfach zu viel. Die diystuffi hat dann vorgeschlagen es einfach zu patchworken und als ich dann eine ganz tolle Anleitung von ModernHancraft gefunden habe, wollte ich es doch mal wieder versuchen.
Es sollte sich allerdings rausstellen, dass ich immer noch genauso schlecht bin wie immer ;) Ich habe also fleißig 8cm Quadrate ausgeschnitten und zusammen gelegt. Soweit sah das auch ganz gut aus, die Quadrate schienen gleich groß zu sein, also alles wie es sein soll. Dann habe ich die Diagonale eingezeichnet. Anschließend wie in der Anleitung beschrieben habe ich an der besagten Diagonale auf beiden Seiten lag genäht. Also eine Füßchenbreite Nahtzugabe gelassen.
Nicole von ModernHancraft hat die Quadrate direkt in einer Reihe aneinander genäht und so habe ich es dann auch gemacht. Dann habe ich auch brav alles auseinander geschnitten, gebügelt und die Nahtzugaben getrimmt. Aber schon da schienen mir nicht alle Quadrate so quadratisch und identisch wie sie sein sollten.
Und als ich dann die Reihen zusammen genäht habe war das auch direkt zu merken, die Spitzen kamen nicht zusammen und die quadrate waren einfach nicht gleich groß... Ich habe nicht die geringste Ahnung wie ich das angestellt habe. Ich habe mich wirklich bemüht alles Ordentlich zu machen... :(
Ich befürchte das Schlimmste nach dem zusammen nähen der Reihen... wir werden sehen.
Etwas von dem ich eigentlich immer wieder merke, dass es nichts für mich ist: Patchwork. Meine Mutter ist begeisterte Patchworkerin und würde glaube ich auch zu gerne sehen, dass mich das auch begeistert. Und ich finde die Sachen auch schön, nur leider wird es bei mir nie so ordentlich. Am Ende passt irgendwie die eine Reihe nicht mit der anderen zusammen und alles sieht schief und krumm aus.
Aber ich bin doch dazu gekommen es mal wieder zu versuchen. Und das nur weil Chevron Muster gerade so toll finde und gerne Kissen mit diesem Muster haben wollte. Das Problem ist nur, Stoffe mit Chevron werden scheinbar nur in den USA gemacht und kosten dann hier 14 Euro/m und das war mir für Kissen einfach zu viel. Die diystuffi hat dann vorgeschlagen es einfach zu patchworken und als ich dann eine ganz tolle Anleitung von ModernHancraft gefunden habe, wollte ich es doch mal wieder versuchen.
Es sollte sich allerdings rausstellen, dass ich immer noch genauso schlecht bin wie immer ;) Ich habe also fleißig 8cm Quadrate ausgeschnitten und zusammen gelegt. Soweit sah das auch ganz gut aus, die Quadrate schienen gleich groß zu sein, also alles wie es sein soll. Dann habe ich die Diagonale eingezeichnet. Anschließend wie in der Anleitung beschrieben habe ich an der besagten Diagonale auf beiden Seiten lag genäht. Also eine Füßchenbreite Nahtzugabe gelassen.
Nicole von ModernHancraft hat die Quadrate direkt in einer Reihe aneinander genäht und so habe ich es dann auch gemacht. Dann habe ich auch brav alles auseinander geschnitten, gebügelt und die Nahtzugaben getrimmt. Aber schon da schienen mir nicht alle Quadrate so quadratisch und identisch wie sie sein sollten.
Und als ich dann die Reihen zusammen genäht habe war das auch direkt zu merken, die Spitzen kamen nicht zusammen und die quadrate waren einfach nicht gleich groß... Ich habe nicht die geringste Ahnung wie ich das angestellt habe. Ich habe mich wirklich bemüht alles Ordentlich zu machen... :(
Ich befürchte das Schlimmste nach dem zusammen nähen der Reihen... wir werden sehen.
Donnerstag, 8. August 2013
Etwas für meine Nichte genäht!
Ja, Nummer 6 "Etwas für meine Nichte nähen" ist geschafft!
Ich hatte schon lange ein Stoff bei mir aus dem ich ihr eigentlich als Baby mal ein Kleidchen nähen wollte. Leider habe ich damals nur ein Hütchen geschafft als wir uns gesehen haben. Ab und zu habe ich ihr dann noch Kleinigkeiten wie Puppenkleidchen daraus genäht, aber es war immer noch ein recht großes Stück da.
Leider wiederum nicht groß genug für das Schnittmuster, deswegen musste ich etwas mit rotem Stoff stückeln. aber am Ende ist es doch süß geworden. Genäht habe ich das Burda Modell NR. 143-05/2012 ein süßes Wickelkleid mit Rüschen.
Das Oberteil und den verdeckten Teil des Unterteils habe ich aus einfachem roten Stoff zugeschnitten. Ausserdem habe ich unten noch Schrägband angenäht, weil der Blümchenstoff nur knapp auf die Länge kam. So musste ich keinen Saum umlegen.
Ich hatte schon lange ein Stoff bei mir aus dem ich ihr eigentlich als Baby mal ein Kleidchen nähen wollte. Leider habe ich damals nur ein Hütchen geschafft als wir uns gesehen haben. Ab und zu habe ich ihr dann noch Kleinigkeiten wie Puppenkleidchen daraus genäht, aber es war immer noch ein recht großes Stück da.
Leider wiederum nicht groß genug für das Schnittmuster, deswegen musste ich etwas mit rotem Stoff stückeln. aber am Ende ist es doch süß geworden. Genäht habe ich das Burda Modell NR. 143-05/2012 ein süßes Wickelkleid mit Rüschen.
Das Oberteil und den verdeckten Teil des Unterteils habe ich aus einfachem roten Stoff zugeschnitten. Ausserdem habe ich unten noch Schrägband angenäht, weil der Blümchenstoff nur knapp auf die Länge kam. So musste ich keinen Saum umlegen.
Statt der Knöpfe habe ich innen Druckknöpfe angenäht. Das war ersten einfacher und zweitens kann meine Schwester sie noch umsetzen, falls das Kleidchen zu lose oder zu eng ist.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Täschchen! Täschchen! Täschchen!
Ach man kann ja eigentlich nie genug haben um die vielen Kleinigkeiten zu sortieren. Täschchen!
Da meine Handtasche mal wieder in völlige Unordnung verfällt habe ich entschieden mir mal wieder ein paar Sortier-Täschchen zu nähen. Zum Beispiel meine Stift und Kosmetik und was sonst noch so lose rumfliegt. Eigentlich ist das ja auch super einfach, wenn nur der Reißverschluss nicht wäre. Aber dieses mal habe ich eine andere Technik versucht. und fand es angenehm einfach zu machen.
Was braucht man:
und schon kann es los gehen: Als erstes den Reißverschluss möglichst Mittig an eine der längs Kannten legen und zwei Markierungen am Anfangtei und Endteil innerhalb des Reißverschlusses machen. (also Richtung Zähnchen an den Stoppern).
Dann die beiden Stoffteile an der Längskante vom Rand bis zu den Markierungen zusammen nähen. Dann die Teile auseinander klappen und die Nahtzugabe (auch an der entstandenen Öffnung.
Danach den Reißverschluss mit einem Reißverschlusfüßchen an die umgebügelten Nahtzugaben nähen. Einmal reicht natürlich (im Bild hatte ich erst das Füßchen nicht richtig angebracht ;)
Man kann auch gleich durch beide Lagen (Nahtzugabe und Stoff) nähen, dann ist der Reißverschluss mehr fixiert und versteckter, aber ich fand es ganz schön, dass vorne keine Naht zu sehen ist.
Dann den Reißverschluss auf machen und die anderen Seiten zusammen nähen. anschließend durch den Reißverschluss wenden. Und fertig!
Da meine Handtasche mal wieder in völlige Unordnung verfällt habe ich entschieden mir mal wieder ein paar Sortier-Täschchen zu nähen. Zum Beispiel meine Stift und Kosmetik und was sonst noch so lose rumfliegt. Eigentlich ist das ja auch super einfach, wenn nur der Reißverschluss nicht wäre. Aber dieses mal habe ich eine andere Technik versucht. und fand es angenehm einfach zu machen.
Was braucht man:
- Einen Reißverschluss
- Stoff in zwei Stücken. ca. 1cm länger als der Reißverschluss
- Schneiderkreide
und schon kann es los gehen: Als erstes den Reißverschluss möglichst Mittig an eine der längs Kannten legen und zwei Markierungen am Anfangtei und Endteil innerhalb des Reißverschlusses machen. (also Richtung Zähnchen an den Stoppern).
Dann die beiden Stoffteile an der Längskante vom Rand bis zu den Markierungen zusammen nähen. Dann die Teile auseinander klappen und die Nahtzugabe (auch an der entstandenen Öffnung.
Danach den Reißverschluss mit einem Reißverschlusfüßchen an die umgebügelten Nahtzugaben nähen. Einmal reicht natürlich (im Bild hatte ich erst das Füßchen nicht richtig angebracht ;)
Man kann auch gleich durch beide Lagen (Nahtzugabe und Stoff) nähen, dann ist der Reißverschluss mehr fixiert und versteckter, aber ich fand es ganz schön, dass vorne keine Naht zu sehen ist.
Dann den Reißverschluss auf machen und die anderen Seiten zusammen nähen. anschließend durch den Reißverschluss wenden. Und fertig!
Samstag, 13. Juli 2013
DIYBoxen - Vorstellung unserer Ergebnisse
Es ist nun etwas Zeit vergangen, seitdem wir unsere Boxen vorgestellt haben. Deshalb präsentieren wir dieses Wochenende unser Ergebnis.
diymarrus:
diymarrus:
Dieses mal habe ich fleißig Schmuck gebastelt. Was habe ich nicht benutzt?
Das Handmade-Lable, es hätte zwar zu allen Sachen gepasst, aber ich habe nichts zum anbringen gefunden. Also hebe ich es mir für ein anderes Projekt auf.
Was ist entstanden?
Aus dem Ripsband und der Broschen schnalle habe ich eine ganz einfache aber niedliche Brosche gemacht.
Mit dem Garn habe ich seit Jahren mal wieder geknüpft. Man was da für Erinnerungen hochkamen. Ich habe früher ständig geknüpft und sogar ausgefallene Muster und Schriftzüge damit gemacht. Es ist wohl wie Fahrradfahren schwer zu verlernen. ;)
Die Perlen habe ich mit gekauftem Draht auch zu Armbändern verarbeitet.
Das breite Armband mit den naturfarbenden Perlen ist mir finde ich wirklich gut gelungen. Ich habe dazu ca. 20 Perlen in einer Reihe aufgefädelt, den Draht umgebogen wieder 20 usw. Dann habe ich am Rand nochmal ein Stück Draht durch die Endperlen gefädelt, damit die Reihen zusammen halten und stabil sind.
Donnerstag, 11. Juli 2013
Die Rüschen für de Küschen
Der diy-Ehemann und ich haben im Moment ganz gemütlichen Heimaturlaub, bei dem wir einfach lange schlafen, spät Brunchen und ansonsten machen wonach einem ist. Das ist zwar wunderbar entspannend, leider hat das aber zur Folge, dass ich den Blog leider gleich mit vergessen habe. Schande über mein Haupt. Aber hier erst mal ein Projekt, dass ich in unserem ruhigen Urlaub erstellt habe.
Ich bin ja eigentlich der Typ Mensch, der sogar Beton anrühren würde ohne die Klamotten zu wechseln. Einerseits weil ich schlicht zu faul bin, andererseits weil ich mir immer denke "ach ich bin vorsichtig was soll schon passieren". Entsprechend kann man sich denken, dass ich selten eine Schürze zum kochen trage. Aber als ich die vielen niedlichen Schürzen gesehen habe die so auf Pinterest rumfliegen, wollte ich trotzdem unbedingt so eine haben.
Also habe ich mich dran gemacht und mir ein Modell ausgedacht. Viele Rüschen und quasi tailliert.
Heute erst mal nur das Ergebnis, ein HowTo wird folgen.
Ich bin ja eigentlich der Typ Mensch, der sogar Beton anrühren würde ohne die Klamotten zu wechseln. Einerseits weil ich schlicht zu faul bin, andererseits weil ich mir immer denke "ach ich bin vorsichtig was soll schon passieren". Entsprechend kann man sich denken, dass ich selten eine Schürze zum kochen trage. Aber als ich die vielen niedlichen Schürzen gesehen habe die so auf Pinterest rumfliegen, wollte ich trotzdem unbedingt so eine haben.
Also habe ich mich dran gemacht und mir ein Modell ausgedacht. Viele Rüschen und quasi tailliert.
Heute erst mal nur das Ergebnis, ein HowTo wird folgen.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Stoffschmie.de
Stoff selber drucken. Nach eigenen Wünschen. Welcher Näh-Freak fände das nicht super. Aber so verlockend es ist, billig ist es natürlich nicht. Also haben diystuffi und ich lange überlegt, bis wir es endlich mal ausprobiert haben und uns ein paar Teststücken bei der Stoffschmie.de bestellt haben.
Bei der Stoffschmiede kann man online Stoffe gestalten und dann drucken lassen. Gedruckt wird der Stoff im Berliner Norden (Zu gerne würde wir da mal hinter die Kulissen schauen).
Um die Stoffe zu gestalten gibt es den Online Stoffdesigner. Dort kann man Bilder und Fotos hochladen und mit der Größe, Anordnung und Farbe spielen. Es ist wirklich faszinieren wie auf Fotos Muster entstehen die das eigentliche Bild total verschwinden lassen. Ich habe einen ganzen Tag damit zu gebracht, doch noch dieses und jenes zu probieren, es macht wirklich süchtig.
Wenn man fertig ist, kann man alles im Profil speichern, sodass man es jederzeit drucken lassen kann. Für den Druck stehen ca. 20 Stoffarten zur Verfügung. Es gibt jeweils 3 Optionen ein 20cmx20cm Test-Stück, ein 40cmx60cm Stück oder ein laufender Meter. Den laufenden Meter gibt es ab 20€ bis zu 70€, das ist für den ersten Versuch natürlich etwas viel, deswegen haben wir uns für Test-Stücken entschieden, die liegen zwischen 1€ und 5€.
Geduld brauch man dann aber: Die Stoffe werden wohl so gedruckt, dass der Stofftyp der gerade eingespannt ist erst mal voll gedruckt wird. Im Zweifelsfall muss man also warten bis der bestellte Typ aufgezogen ist. Deswegen habe wir auch zwei Teilsendungen bekommen.
(Der schwarz/weiße ist z.B. aus meinen Profilbild entstanden, der rötliche ist Berlin bei Sonnenuntergang)
Die Stoffe sehen wirklich gut aus. Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen was man schönes aus den Test-Stücken machen kann.
diymarrus
Bei der Stoffschmiede kann man online Stoffe gestalten und dann drucken lassen. Gedruckt wird der Stoff im Berliner Norden (Zu gerne würde wir da mal hinter die Kulissen schauen).
Um die Stoffe zu gestalten gibt es den Online Stoffdesigner. Dort kann man Bilder und Fotos hochladen und mit der Größe, Anordnung und Farbe spielen. Es ist wirklich faszinieren wie auf Fotos Muster entstehen die das eigentliche Bild total verschwinden lassen. Ich habe einen ganzen Tag damit zu gebracht, doch noch dieses und jenes zu probieren, es macht wirklich süchtig.
Wenn man fertig ist, kann man alles im Profil speichern, sodass man es jederzeit drucken lassen kann. Für den Druck stehen ca. 20 Stoffarten zur Verfügung. Es gibt jeweils 3 Optionen ein 20cmx20cm Test-Stück, ein 40cmx60cm Stück oder ein laufender Meter. Den laufenden Meter gibt es ab 20€ bis zu 70€, das ist für den ersten Versuch natürlich etwas viel, deswegen haben wir uns für Test-Stücken entschieden, die liegen zwischen 1€ und 5€.
Geduld brauch man dann aber: Die Stoffe werden wohl so gedruckt, dass der Stofftyp der gerade eingespannt ist erst mal voll gedruckt wird. Im Zweifelsfall muss man also warten bis der bestellte Typ aufgezogen ist. Deswegen habe wir auch zwei Teilsendungen bekommen.
(Der schwarz/weiße ist z.B. aus meinen Profilbild entstanden, der rötliche ist Berlin bei Sonnenuntergang)
Die Stoffe sehen wirklich gut aus. Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen was man schönes aus den Test-Stücken machen kann.
diymarrus
Donnerstag, 20. Juni 2013
Stoffmuster selbstgemacht: Seifenblasen
Vor kurzem habe ich einen Pin zu Bubble Painting gesehen und mich gleich gefragt ob das auch mit Stofffarbe funktioniert. Und weil ich es gar nicht abwarten konnte habe ich direkt Stofffarbe und Seifenblasen gekauft. Für die Stofffarbe habe ich flüssige genommen die man mit Bügel fixiert.
Ich habe die 20ml in eine Dose Pustefix gekippt und dann noch etwas Spüli dazu, weil ich dachte die Seifenblasen halten dann besser. Aber man sollte sie Mischung unbedingt vorher ausprobieren.
Die Mischung habe ich erst mal auf Papier ausprobiert. Und es sah toll aus. Durch die Seife haben die entstandenen Kreise eine schönen Marmorierungseffekt bekommen.
Das ganze hat natürlich total rum getropft und manche Seifenblasen sind nur als Farbsprenkel geplatzt. Aber das fand ich eigentlich ganz niedlich. Also Test bestanden. Ran an den Stoff. Ich habe das ganze mit einfacher weißer Baumwolle ausprobiert. Und... wurde erst mal enttäuscht: Die Seifenblasen haben den Stoff nur besprenkelt, die marmorierten Kreise blieben aus. :(
Allerdings war ich ganz begeistert als ich eine stehengebliebene Seifenblase von oben haben platzen lassen. Dann entstand nämlich ein ganz toller Adern-artiger Effekt. Das finde ich wirklich klasse. Also habe ich versucht die Seifenblasen so zu machen, dass sie kurz auf dem Stoff stehen bleiben um sie dann schnell platzen zu lassen. Es muss ein wirklich unterhaltsamer Anblick gewesen sein. :)
Aber es hat Spaß gemacht und ich bin mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Jetzt muss ich nur noch sehen was ich damit mache.
Ich habe auch total Lust noch andere Ideen auszuprobieren um Stoffmuster selbst zu machen. Farbverlauf färben, per Hand bedrucken, galaxy print ... habt Ihr noch Ideen?
Ich habe die 20ml in eine Dose Pustefix gekippt und dann noch etwas Spüli dazu, weil ich dachte die Seifenblasen halten dann besser. Aber man sollte sie Mischung unbedingt vorher ausprobieren.
Die Mischung habe ich erst mal auf Papier ausprobiert. Und es sah toll aus. Durch die Seife haben die entstandenen Kreise eine schönen Marmorierungseffekt bekommen.
Das ganze hat natürlich total rum getropft und manche Seifenblasen sind nur als Farbsprenkel geplatzt. Aber das fand ich eigentlich ganz niedlich. Also Test bestanden. Ran an den Stoff. Ich habe das ganze mit einfacher weißer Baumwolle ausprobiert. Und... wurde erst mal enttäuscht: Die Seifenblasen haben den Stoff nur besprenkelt, die marmorierten Kreise blieben aus. :(
Allerdings war ich ganz begeistert als ich eine stehengebliebene Seifenblase von oben haben platzen lassen. Dann entstand nämlich ein ganz toller Adern-artiger Effekt. Das finde ich wirklich klasse. Also habe ich versucht die Seifenblasen so zu machen, dass sie kurz auf dem Stoff stehen bleiben um sie dann schnell platzen zu lassen. Es muss ein wirklich unterhaltsamer Anblick gewesen sein. :)
Aber es hat Spaß gemacht und ich bin mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Jetzt muss ich nur noch sehen was ich damit mache.
Ich habe auch total Lust noch andere Ideen auszuprobieren um Stoffmuster selbst zu machen. Farbverlauf färben, per Hand bedrucken, galaxy print ... habt Ihr noch Ideen?
Samstag, 15. Juni 2013
DIY Box Nr. 2 - Inhalt
Boxinhalt für diymarrus:
- grüne Wollreste
- Holzperlen rot und natur
- türkises Ripsband mit Punkten
- Broschennadel
- Ein Handmade Lable
Boxinhalt für diystuffi:
- ein kleiner Tontopf
- Federn (um das Styropor gewickelt)
- bunter Moosgummi
- transpartente Perlen
- zwei Plastikaugen
Donnerstag, 13. Juni 2013
Babykram - Knisterbonbon
Wie schon mal erzählt, sind die kleine Nora und Ihrer Mama in letzter Zeit öfter mal bei mir im Büro zu Besuch. Und neben der Tastatur liebt die kleine eines ganz besonders die Kaffeebonbons. Die Dinger hat uns unsere ehemalige Sekretärin mal zu Nikolaus geschenkt, vermutlich weil sie dachte, dass wir ab und zu einen Koffein-Schub vertragen können. Leider schmecken die Bonbons nach gesüßtem Kaffeesatz, was dazu führt, dass sie sehr langsam weniger werden.
Die Kleine isst die Teile aber natürlich nicht, was sie toll findet ist das Knistern der Verpackung. Deswegen wollte ich versuchen Ihr ein etwas Baby freundlicheres, knisteredes zu basteln: einen Knisterbonbon. Was braucht man:
Dann an beiden Enden 2-3cm vom Rand zusammen drücken oder eindrehen und Alles mit Nadel und Faden gut fixieren. Dann habe ich die Stoffränder mit einer Zickzack Schere hübsch gemacht. Und fertig ist der Knisterbonbon.
Ich bin schon gespannt was die Kleine dazu sagt.
Die Kleine isst die Teile aber natürlich nicht, was sie toll findet ist das Knistern der Verpackung. Deswegen wollte ich versuchen Ihr ein etwas Baby freundlicheres, knisteredes zu basteln: einen Knisterbonbon. Was braucht man:
- Stoffrest
- Bratschlauch
- Nadel und Faden
Dann an beiden Enden 2-3cm vom Rand zusammen drücken oder eindrehen und Alles mit Nadel und Faden gut fixieren. Dann habe ich die Stoffränder mit einer Zickzack Schere hübsch gemacht. Und fertig ist der Knisterbonbon.
Ich bin schon gespannt was die Kleine dazu sagt.
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